Beleuchtungsdauer beim Aquarium
Erfahren sie mehr über die optimale Beleuchtungsdauer von Aquarien. Die richtige Beleuchtungszeit fördert das Pflanzenwachstum und senkt den Stromverbrauch.
Was die Beleuchtungsdauer von Aquarienbecken betrifft, so gehen die Meinungen auseinander. Früher war in Büchern häufig zu lesen, dass eine Beleuchtungszeit ungefähr von 12 bis 14 Stunden angestrebt werden sollte. Allerdings weiß man heute, dass viele Wasserpflanzen gar nicht über solch einen langen Zeitraum Photosynthese betreiben, so dass eine Beleuchtungsdauer von ungefähr 8 bis 10 Stunden ausreichend ist.
Beleuchtungspausen
Im Zusammenhang mit diesem Thema spielen auch so genannte Beleuchtungspausen eine wichtige Rolle. Viele Aquarianer stellen ihre Zeitschaltuhren so ein, dass die Beleuchtung auch tagsüber nicht durchgehend eingeschaltet ist. Je nach Auffassung des Aquarianers kann solch eine Beleuchtungspause einen ganz unterschiedlichen Sinn haben. So sind beispielsweise einige Aquarinaner der Meinung, ihre Pflanzen könnten keine 8 Stunden lang ununterbrochen Photosynthese betreiben, weshalb sie ihren Pflanzen eine Beleuchtungspause von einer oder auch mehreren Stunden gönnen. Andere Aquarianer bezwecken mit der Pause eine „längere“ Beleuchtungsdauer, so dass sie ihre Aquarien sowohl morgen als auch abends im beleuchteten Zustand bewundern können. Zwar könnten sie ihre Becken auch 12 Stunden oder länger durchgehen beleuchten, doch durch die Pause lässt sich auch eine Menge Strom einsparen.
Dunkelzeit
Ein weiterer Begriff, der mit der Beleuchtungsdauer in Verbindung gebracht wird, ist die so genannte Dunkelzeit. Damit ist gemeint, dass man die Aquarienbeleuchtung absichtlich ausgeschaltet lässt – manchmal tagelang, manchmal sogar wochenlang. Eine Dunkelpause kann beispielsweise dann erforderlich sein, wenn Algen im Becken Überhand genommen haben.