Futterautomat für das Aquarium
Vorsicht beim Kauf von Futterautomaten für Aquarien: Zwischen den Modellen einzelner Anbieter gibt es teilweise große Qualitätsunterschiede.
Mit einem Futterautomaten ist es möglich, Fische automatisiert zu füttern, was zum Beispiel dann sehr praktisch ist, wenn man verreisen möchte und die Fütterung nicht selbst vornehmen kann. Erfunden wurde der Futterautomat vermutlich von einem Aquarianer, der in den Urlaub fahren wollte und niemanden finden konnte, der seine Fische füttert. Entsprechende Geräte bzw. Automaten gibt es schon seit vielen Jahren - allerdings konnten bisher nur die wenigsten Futterautomaten überzeugen.
Das Prinzip bzw. die Funktionsweise der Automaten ist ganz simpel: Zu einem festgelegten Zeitpunkt wird ein Mechanismus ausgelöst, der eine bestimmte Menge Futter in das Aquarium bzw. auf die Wasseroberfläche fallen lässt. Je nach Modell wird der Futterautomat unter der Aquarienabdeckung oder auch darüber platziert. Sollte über der Abdeckung stehen, so muss ein Teil geöffnet sein, damit das Futter auf die Wasseroberfläche fallen kann. Dies erklärt auch, weshalb viele Aquarienabdeckungen über kleine Öffnungsschächte verfügen.
Was beim Kauf zu beachten ist
Sollte man einen Futterautomaten kaufen wollen, so sind mehrere Punkte zu beachten. Grundsätzlich kann gesagt werden, dass man auf Qualität achten und ggf. ein paar Euro mehr ausgeben sollte - denn im Hinblick auf die Qualität kann es zwischen den einzelnen Modellen deutliche Unterschiede geben.
So gibt es zum Beispiel einige Automaten, bei denen das Futter gar nicht oder nur unzureichend vor Feuchtigkeit geschützt ist. Dieser Schutz ist sehr wichtig, da die hohe Luftfeuchtigkeit, die über der Wasseroberfläche herrscht, dazu führen kann, dass das Futter zu schimmeln beginnt. Angeschimmeltes Fischfutter ist weder für die Fische gut, noch für den Automaten. Denn durch Schimmel und Feuchtigkeit kann es verkleben und somit den Futterzulauf blockieren. Des Weiteren sollte man auf die Bauweise und die Speicherkapazität für das Futter achten. Im direkten Vergleich erkennt man in aller Regel sehr schnell, welche Modelle zuverlässig aussehen.
Von älteren Modellen, die über eine große Drehscheibe mit Fächern für Tagesrationen verfügen, sollte man besser absehen. Zahlreiche Aquarianer berichten, dass diese Modelle die Feuchtigkeit nur so anziehen und deshalb für längere Einsätze nicht geeignet sind. Besser sind geschlossene Modelle mit Digitalsteuerung. So bietet zum Beispiel der Hersteller Eheim sehr zuverlässige Futterautomaten an.