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Luftheber im Aquarium - Funktionsweise und Aufbau

Vor allem kleinere Aquarien wie Zuchtbecken und Garnelenbecken werden häufig mit Luftherbern betrieben. Schließlich sind sie günstig und zuverlässig.

ein besonderer Aquarienfilter

Unter einem Luftheber versteht man eine simple und zugleich effektive Vorrichtung, um in einem Aquarium Strömung zu erzeugen. Sie gelangt häufig in Kombination mit Filterpatronen zu Einsatz, um auf diese Weise ein zuverlässiges und vor allem günstiges Filtersystem betreiben zu können.

Die Funktionsweise ist schnell erklärt: An der Innenseite der Aquarienwand wird ein Röhrchen bzw. eine kleine Röhre (aus Kunststoff oder Glas) installiert, die an ihrem Ende um knapp 90 Grad geknickt verläuft. Dieser Auslauf hat eine Länge von ein paar Zentimetern. Die Röhre selbst ist in etwa so lang, dass sie fast bis zum Boden des Beckens reicht. Am unteren Ende der Röhre befindet sich ein Sprudler bzw. Sprudelstein, welcher über einen Schlauch an eine Membranpumpe angeschlossen ist. Auf diese Weise wird erreicht, dass die vom Sprudelstein erzeugten Luftblässchen durch die Röhre nach oben steigen. Beim Aufsteigen erzeugen sie in der Röhre einen leichten Sog bzw. eine Strömung, die am geknickten Ende austreten kann.

Kombiniert man den Luftheber mit Filtermaterialien, wie zum Beispiel Filterpatronen oder Schaumstoffmatten lassen sich kostengünstige Aquarienfilter bauen, wie zum Beispiel einem Luftheber-getriebenen HMF.

Der Luftheber stellt somit eine Alternative zu einem konventionellen Filter beziehungsweise zu konventionellen Aquarienpumpen dar. Die Vorteile gegenüber konventionellen Filtern und Pumpen liegen klar auf der Hand: Ein Luftheber ist nicht nur in der Anschaffung (für den Bau werden nur wenige Komponenten benötigt) sondern auch im Unterhalt günstig. Schließlich lassen sich mit einer einzigen Membranpumpe gleich mehrere Becken mit dem „Luftantrieb“ versorgen. Außerdem nehmen entsprechende Installationen nur wenig Platz ein. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass Aquarianer, die viele kleine Aquarien wie zum Beispiel Zuchtbecken und Garnelenbecken betreiben, diese gern mit Lufthebern ausstatten.