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Infos über Garnelen und Garnelenarten in der Aquaristik

In immer mehr Aquarien sieht man Garnelen. Zunehmend mehr Aquarianer betreiben sogar eigene Garnelenbecken. Wir stellen die Wirbellosen genauer vor.

Garnelen im Aquarium

Garnelen liegen bei Aquarianern richtig im Trend. Sie kommen sehr gut an und halten in immer mehr Aquarienbecken Einzug. Zunehmend mehr Aquarienfreunde gehen inzwischen sogar soweit, dass sie sich eigene Garnelenbecken einrichten.

Wer sich schon seit längerem für Garnelen begeistern kann, der wird vermutlich festgestellt haben, wie groß das Angebot inzwischen geworden ist. Früher wurden in Aquariengeschäften nur sehr wenige Garnelenarten angeboten. Doch inzwischen ist das Angebot so riesig, dass man schon ein richtiger Garnelenexperte sein muss, um den Überblick zu behalten.

Die Beliebtheit der Garnelen gleich auf mehrere Gründe zurückzuführen. So zeichnen sie sich beispielsweise durch ihr ganz eigenes Verhalten aus. Aufgrund ihrer hohen Aktivität sprechen einige Leute sogar von einem Wuselfaktor. Vor allem Besucher, die zum ersten Mal ein Garnelenbecken zu sehen bekommen, sind oftmals sehr darüber fasziniert, wie aktiv die kleinen Wirbellosen im Becken sein können. Weiterhin sind sie relativ einfach zu halten, so dass manche Aquarianer schon aus diesem Grund umsteigen. Außerdem hat man je nach Garnelenart relativ gute Erfolgsaussichten bei der Garnelenzucht.

Haltung von Garnelen

Was die Garnelenhaltung betrifft, so gestaltet sich diese als relativ einfach. Im Gegensatz zu so mancher Fischart sind die Tiere relativ anspruchslos. Allerdings gilt diese Aussage nicht für die Wasserwerte. Bei der Haltung von Garnelen muss der Aquarianer äußerst genau auf die Wasserqualität achten - gerade was die Werte von Nitrit und Nitrat anbelangt, so müssen diese möglichst niedrig ausfallen. Weiterhin sollten im Wasser keine Spuren von Kupfer, Blei (diesen können unter anderem in Dünger oder Algiziden vorkommen) oder Fischmedikamente vorhanden sein – sie alle sind für Garnelenbestände reines Gift.

Im Bezug auf die Haltung bzw. Vergesellschaftung mit Fischen ist zu beachten, dass die Tiere nur mit Kleinfischen vergesellschaftet werden. Größere Fische neigen leider sehr häufig dazu, die Garnelen zu verspeisen.

Garnelenfutter

Die kleinen Wirbellosen tragen ganz ordentlich zur Reinigung des Wassers bei. Je nach Garnelenart fächern oder filtern sie das Aquarienwasser, um ihre Nahrung aufzunehmen. Besonders gern wühlen sie sich durch Mulm, um weiter diesen zu verarbeiten und nach Futter zu durchsuchen. Sie fressen in erster Linie Algen, Futterreste und Pflanzenreste. Im Prinzip kann man sie auch als Allesfresser bezeichnen. So gesehen ist es nicht unbedingt erforderlich, sie extra zu füttern. Aber dennoch nehmen sie Garnelenfutter sehr gerne an. So kann man sie beispielsweise mit Spirulina, Gurken, Tomaten oder sogar Erbsen füttern.

Garnelenarten

Es folgt eine Aufzählung der bekanntesten Garnelenarten.